Eifeloliven

Schlehen mal nicht als Schnaps

Eifeloliven sind eine Erfindung des französischen Kochs Jean Marie Dumaine, Küchenchef des Restaurants „Vieux Sinzig“ im rheinland-pfälzischen Sinzig.

Die Oliven habe ich bei einer Kräuterwanderung im Herbst kennengelernt. Ich habe mir auf der Wanderung gleich ein paar Schlehen gesammelt und ein Glas Oliven angesetzt. Sie schmecken wirklich sehr lecker. Die Rezepte variieren, hier stelle ich euch meins vor. So mag ich die Eifeloliven sehr gerne.

Schlehen sammelt man im Herbst, sie sollten schon einmal Nachtfrost abbekommen haben, sonst werden sie bitter. Zugegeben dieses Rezept ist nichts für eilige Menschen, ich kann euch aber versichern das sich das Warten lohnt!

Zutaten

  • 500 g Schlehen
  • 200 g Salz
  • 10 Nelken
  • 2 Lorbeerblätter
  • 10 g Thymian
  • 1/2 TL Chili
  • 1 L gefiltertes Wasser

Zubereitung

Alle Zutaten außer den Schlehen in 1 L Wasser aufkochen. Die Schlehen in ein großes Glas geben und den abgekühlten Kräutersud aufgießen. Die Beeren müssen vollständig bedeckt sein damit nichts anfängt zu schimmeln. Das Glas verschließen und für 3 Monate kühl und dunkel stehen lassen. Nach 3 Monaten die Oliven abgießen. Ich wässere sie dann mehrmals für ein paar Stunden damit sie nicht ganz so salzig schmecken. Die Oliven gut abtropfen lassen, in kleine Gläser füllen und mit Olivenöl aufgießen. Die Oliven sind so lange haltbar wie das Olivenöl das ihr verwendet. Die Gläschen sollten dunkel und kühl (Kellertemperatur) gelagert werden, sie müssen also nicht unbedingt im Kühlschrank stehen, dann würde das Olivenöl auch ausflocken.

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